Rhabarber - Im Frühling ist es wieder soweit
Rheum rhabarbarum ,
Wie der Rhabarber botanisch heißt , stammt ursprünglich aus der Himalaja-Region und gehört zu der Familie der Knöterich-Gewächse.
Seit Mitte des 18. Jahrhunderts wird er auch in Europa angebaut . Dank der enthaltenen Zitronen-, Apfel- und Oxalsäure schmeckt Rhabarber fruchtig und sauer weshalb man Ihn gerne als Obst bezeichnet . Tatsächlich ist der gewöhnliche Rhabarber ein Gemüse.
Früher war Rhabarber vor allem in der arabischen Medizin von Bedeutung .
Rhabarber ist gesund , da er einen niedrigen Kalorien- und einen hohen Calcium- , Phosphor- Vitamin-C- und Kaliumgehalt hat .
Besonders der hohe Anteil an Kalium trägt zu einer Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes bei und hilft bei der Kohlenhydrat-verwertung und Eiweißsynthese.
Die Antioxidanzien helfen den Körperzellen sich vor freien Radikalen (Sauerstoffverbindungen im Körper) zu schützen und wirken sich somit positiv auf das Immunsystem aus .
Die giftige Oxalsäure befindet sich vor allem in den Blättern , weshalb diese auch nicht essbar sind .
Aber auch in den Stielen ist der Oxalsäure Gehalt noch recht hoch. Besonders Kinder und Personen , die an Nieren- oder Gallenerkrankungen sowie Gicht leiden , sollten Rhabarber deshalb meiden.
Für gesunde Erwachsene und Jugendliche ist sie allerdings völlig unbedenklich .
Trotzdem sollten Sie Rhabarber immer geschält und gegart verzehren, denn roh enthält er zu viel Oxalsäure und ist nicht bekömmlich.
Aber Vorsicht :
Rhabarber enthält Oxalsäure .